Von Moab nach Torrey
gepostet von leth am 07.06.2008 um 21:54 UhrGestern sind wir von Moab nach Torrey gefahren. Die Fahrt selbst war dabei nichts besonderes, da die Landschaft neben der Strasse nicht sehr beeindruckend war. Interessant waren jedoch die zahlreichen Parks die wir besucht und Austins Chuckwagon Motel, in dem wir dann übernachtet haben. Dieses Motel kann ich beruhigt weiterempfehlen, da es mit keinen USD 80,- pro Nacht ein absolutes Schnäppchen war und man was Sauberkeit und Service betrifft, keine Abstriche hinnehmen muss.
Arches Nationalpark
Im Arches Nationalpark, welcher auf einer Hochebene liegt, befinden sich zahlreiche natürliche Steinbogen, welche sich durch Erosion des umgebenden Materials über Millionen von Jahren gebildet haben. Der Parkeingang befindet sich wenige Meilen westlich von Moab auf dem Highway 191.
Die meisten Steinbögen können im Park problemlos auf der asphaltierten Straße mit dem Auto erreicht werden. Für die etwas abgelegeneren Bögen müssen Fußmärsche von teilweise mehreren Stunden in Kauf genommen werden. Die meisten sind jedoch in 15 bis 30 Minuten zu erreichen. Durch die detaillierte Karte, welche wir am Parkeingang erhalten haben, waren alle Bögen die uns interessiert haben, leicht zu finden.
Neben den Steinbrücken bietet der Arches Nationalpark aber auch eine interessante Pflanzen und Tierwelt. Ausserdem gibt es den Balanced Rock und versteinerte Sanddünen zu bewundern.
Dead Horse Point
Colorado River am Dead Horse Point
Nach dem Arches Nationalpark haben wir einen Abstecher zum Dead Horse Point State Park gemacht. Diesen erreicht man über den Highway 313, welcher wenige Meilen nordwestlich vom Eingang des Arches Nationalpark auf dem Highway 191 nach Südwesten führt.
Vom Park aus hatten wir einen guten Blick in die Canyonlands, was uns sofort an den Grand Canyon erinnert hat. Das besondere an diesem State Park ist jedoch der Blick auf den Colorado River und eine 270° Schleife die dieser Fluß hier macht. Da der Park jedoch kaum beschildert ist und keine befestigten Fußwege vorhanden sind, war es uns leider nicht möglich die in der Karte, welche wir wieder am Eingang des Parks erhalten hatten, beschriebenen Aussichtspunkte zu erreichen. So blieb uns der erhoffte freie Blick auf dieses bekannte Naturphänomen leider verwährt. Dennoch war der Ausblick den wir hatten atemberaubend.
Goblin Valley
Deshalb werden diese Felsen Goblins genannt
Den Goblin Valley State Park haben wir kurz vor Hanksville auf dem Highway 24 besucht. Hier gibt es eine Ansammlung von Felsformationen, welche an Goblins erinnern. Zwischen den teilweise mehreren Metern hohen Felsen kann man sich ungezwungen bewegen und diese dadurch life miterleben. Ein starker Wind welcher sehr viel Sand mit sich trug machte den Aufenthalt jedoch nicht sehr angenehm, so dass wir hier nur kurz geblieben sind.
Capitol Reef
Nach dem Goblin Valley mussten wir noch das Capitol Reef durchqueren, um weiter nach Torrey zu kommen. Hier gab es neben ein paar interessanten Felsformationen und steilen Felswänden kaum etwas Besonderes zu sehen. Lediglich die Landschaft vor dem Capitol Reef ist erwähnenswert. Dort könnte man meinen, dass man sich auf dem Mond befindet. Wir haben selten eine so trostlose Gegend gesehen.
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